1Start – Kuckucksuhr Gernrode
Start an der Kuckucksuhr in Gernrode – dem Wahrzeichen des Ortes und zentralem Treffpunkt. Die "Grenzerfahrung" führt euch entlang historischer Landesgrenzen und bietet eine Mischung aus Natur, Geschichte und herausfordernden Anstiegen. Proviant für mindestens die erste Hälfte der Strecke mitnehmen.
202 km – Försterblick Gernrode (HWN 183)
Der Försterblick (HWN 183) liegt nach nur 2 km und ist die erste von acht Stempelstellen auf dieser Tour. Der Aussichtspunkt bietet einen motivierenden Blick über Gernrode und das Selketal. Ein leichter Einstieg – die wirklichen Herausforderungen kommen noch.
307 km – Anhaltinischer Saalstein (HWN 186)
Der Anhaltinische Saalstein (HWN 186) ist ein markanter Sandsteinfelsen, der einst die Grenze zwischen dem Fürstentum Anhalt und dem Königreich Preußen markierte – daher auch der Tourname. Die Stempelstelle liegt an einem ruhigen Waldpfad. Ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Halt und ein Blick auf die Karte.
409 km – Preußenturm (HWN 185)
Der Preußenturm (HWN 185) steht auf der preußischen Seite der historischen Landesgrenze und ist ein alter Grenzstein in Turmform. Von hier aus habt ihr bei gutem Wetter einen weiten Blick ins Vorharzland. Zwei Stempelstellen nah beieinander – gut für die Stempelkarte.
512 km – Calciumquelle Stecklenberg
Die Calciumquelle bei Stecklenberg ist ein natürlicher Mineralwasseraustritt, dessen kalkreiches Wasser die Umgebung jahrelang mit charakteristischen Ablagerungen versehen hat. Ein geologisch interessanter Halt abseits der touristischen Pfade. Kurze Pause im Schatten der alten Bäume.
613 km – Lauenburg (HWN 187)
Die Lauenburg (HWN 187) ist eine beeindruckende Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg hoch über dem Selketal. Die Anlage war einst Residenz der Grafen von Anhalt-Aschersleben. Das Mauerwerk ist gut erhalten und bietet spannende Einblicke – und einen der besten Ausblicke auf die gesamte Strecke.
724 km – Laubtalblick (HWN 191)
Der Laubtalblick (HWN 191) bei Kilometer 24 bietet eine der schönsten Aussichten der gesamten Tour über das bewaldete Laubtal. Im Herbst verwandeln sich die Laubbäume in ein leuchtendes Farbenspiel. Hier seid ihr auf halbem Weg – eine ausgedehnte Rast lohnt sich.
826 km – Ferienpark Merkelbach
Der Ferienpark Merkelbach bietet Wasser, Toiletten und je nach Jahreszeit eine kleine Verpflegungsstation. Ein praktischer Stopp auf der zweiten Streckenhälfte. Ab hier sind die verbleibenden Stempelstellen in kurzen Abständen erreichbar.
927 km – Bergrat-Müller-Teich (HWN 190)
Der Bergrat-Müller-Teich (HWN 190) liegt ruhig im Wald und ist nach einem historischen Harzer Bergbeamten benannt. Das stille Gewässer bietet eine kurze Verschnaufpause. Nur noch wenige Kilometer bis zur nächsten Stempelstelle.
1028 km – Große Teufelsmühle (HWN 189)
Die Große Teufelsmühle (HWN 189) ist eine imposante Felsformation aus Grauwacke. Der Legende nach soll der Teufel selbst hier gemahlen haben. Drei Stempelstellen in kurzer Folge auf diesem Abschnitt – ideal für die Stempelkartensammlung.
1129 km – Bärendenkmal (HWN 184)
Das Bärendenkmal (HWN 184) erinnert an den letzten im Harz gefangenen Bären aus dem 18. Jahrhundert. Die Skulptur liegt ruhig am Waldrand und ist ein beliebtes Fotomotiv. Noch zwei Stempel bis zur Zielgeraden.
1231 km – Bremer Teich (HWN 196)
Der Bremer Teich (HWN 196) liegt idyllisch am Rande des Tiefbachs und bietet eine der ruhigsten Stellen der gesamten Tour. Stempelstelle direkt am Uferweg. Wer mag, kann hier die Beine kurz ins Wasser hängen – verdient nach 31 km.
1337 km – Harzer Grauwacke Rieder (HWN 61)
Die Harzer Grauwacke bei Rieder (HWN 61) ist eine geologisch interessante Felsformation aus dem typischen Harzer Gestein. Die Stempelstelle liegt in einer stillen Waldlichtung. Ab hier verändert sich das Landschaftsbild: flachere Wege, mehr Felder – der Vorharz kündigt sich an.
1441 km – Schloss Ballenstedt
Schloss Ballenstedt thront auf einem Felssporn über der Stadt und ist das ehemalige Residenzschloss der Herzöge von Anhalt-Bernburg. Ein imposantes Renaissancebauwerk mit großem Schlosspark. Gut für eine längere Pause – und ein Eis vom Eiswagen vor dem Schloss.
1544 km – Gegensteine Ballenstedt
Die Gegensteine bei Ballenstedt sind ein weiteres geologisches Highlight: markante Sandsteinfelsen, die aus der Ebene aufragen und von weitem sichtbar sind. Die Anlage besteht aus zwei Felsgruppen – den "Hohen" und den "Kleinen" Gegensteinen. Ein faszinierender Kontrast zur umliegenden Agrarlandschaft.
1651 km – Kuckucksuhr Gernrode
Zurück an der Kuckucksuhr in Gernrode – nach 51 km entlang historischer Grenzen und durch abwechslungsreiche Harzer Landschaften. Die Grenzerfahrung lebt ihren Namen: sie zeigt, wie vielgestaltig und geschichtsreich dieses Revier ist. Gut gemacht!