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schwere Tour

Mountainbike

Sieben Bäche Weg

61 km 3 Stempelstellen

Bei dieser eMTB Tour im Harz haben wir wirklich lange überlegt, welchen Schwierigkeitsgrad wir vergeben. Wir sind die Tour mit einer gemischten Truppe gefahren: fahrtechnisch sehr geübte Fahrer und Mountainbiker mit viel Verbesserungspotential. 😀 Alle hatten ihren Spaß und sind gut durch den Tag gekommen. Weil sie aber doch einige knifflige Passagen enthält, haben wir uns entschlossen die Tour als schwer einzustufen. Wir halten die Tour für reine Anfänger auf dem Mountainbike für ungeeignet. Wenn man aber erfahrene Biker dabei hat, die vorneweg fahren und den anderen helfen und Tipps geben, kann das eine richtig schöne Tour und Herausforderung für weniger geübte Mountainbiker werden. Teamwork ist gefragt.

Hier die Passagen, die zu der Einstufung geführt haben:

  • die Auffahrt zur Viktorshöhe ist zugewachsen und größere Steine sind erst spät zu erkennen
  • das Tiefenbachtal ist nach Regen sehr feucht und die Bachdurchfahrten dann etwas rutschig
  • Trail nach Treseburg bei Nässe rutschig mit Absturzgefahr
  • Abstecher zur Treseburg schmaler Trail, bergab steil und nur mit guter Fahrtechnik fahrbar
  • Trail nach Wienrode flowig schnell

Streckenverlauf

1Start – Parkplatz Osterteich Gernrode

Der Parkplatz am Osterteich in Gernrode ist ein ruhiger, zentraler Startpunkt mit gutem Zugang zu den umliegenden Waldwegen. Hier beginnt der Sieben-Bäche-Weg – eine anspruchsvolle Runde, die euch durch die wasserreichsten Täler des Osharzes führt. Füllt die Trinkflaschen gut auf: Die erste Einkehrmöglichkeit kommt erst weit nach dem Start.

207 km – Neuer Teich

Der Neue Teich liegt ruhig im oberen Waldbereich und ist ein guter erster Orientierungspunkt. Das stille Wasser spiegelt bei Windstille die umgebenden Fichten. Kurze Rast möglich, bevor die Route in Richtung der ersten Stempelstelle abbiegt.

311 km – Große Teufelsmühle (HWN 189)

Die Große Teufelsmühle (HWN 189) ist eine beeindruckende Grauwacke-Felsformation, um die sich seit Jahrhunderten Legenden ranken. Der Teufel soll hier gemahlen haben – und tatsächlich hat das Gestein etwas Urtümliches. Die Stempelstelle liegt direkt an der Formation.

412 km – Bergrat-Müller-Teich (HWN 190)

Direkt nach der Teufelsmühle folgt der Bergrat-Müller-Teich (HWN 190) – ein ruhiges Waldgewässer, das nach einem historischen Harzer Bergbeamten benannt ist. Zwei Stempelstellen in kurzer Folge machen diesen Abschnitt besonders lohnend. Kurze Rast am Ufer empfohlen.

513 km – Ferienpark Merkelbach

Der Ferienpark Merkelbach liegt günstig am Weg und bietet eine willkommene Möglichkeit zur Verpflegung. Wasser und Toiletten sind hier verfügbar. Nach den ersten herausfordernden Kilometern ein guter Punkt, um kurz durchzuatmen.

616 km – Friedrichsbrunn

Friedrichsbrunn ist ein kleines Harzstädtchen mit Villenbebauung aus der Kaiserzeit und einer angenehm ruhigen Atmosphäre. Der Kurort liegt an einer sanften Hochfläche und bietet gute Einkehrmöglichkeiten. Hier wechselt die Strecke in die Richtung der tiefer gelegenen Bachtäler.

722 km – Treseburg

Treseburg liegt an der Zusammenführung zweier Bodetal-Arme und ist einer der schönsten Orte im Harz. Die Fachwerkhäuser und das enge Tal bilden eine malerische Kulisse. Für die Sieben-Bäche-Tour ist dieser Punkt gleichzeitig der tiefste Punkt der Strecke – danach geht es wieder bergauf.

830 km – Forsthaus Todtenrode (HWN 065)

Das Forsthaus Todtenrode (HWN 065) liegt einsam und ruhig im Waldgebiet nördlich von Treseburg. Die Stempelstelle führt euch in einen der abgelegensten Teile dieser Tour. Wer aufmerksam ist, entdeckt in diesem Bereich immer wieder Wildtiere.

950 km – Quedlinburg

Quedlinburg ist ein UNESCO-Welterbe und eine der schönsten mittelalterlichen Städte Deutschlands. Hier lohnt sich unbedingt eine längere Pause: Stiftskirche, Altstadt, Marktplatz. Ihr seid nach 50 km gut im Zeitplan – gönnt euch die Stadt.

1061 km – Parkplatz Osterteich Gernrode

Zurück am Parkplatz Osterteich in Gernrode – 61 km, sieben Bäche und viele Eindrücke liegen hinter euch. Der Sieben-Bäche-Weg ist eine der landschaftlich vielseitigsten Touren im Revier und zeigt eindrucksvoll, wie wasserreich der Ostharz wirklich ist.

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